#ergänzt am 02.12.2018 #ENDE

Der verkaufte Großvater

(zum Vergrößern klicken)
Premiere am: 31.12.2008
Bäuerliche Groteske in drei Akten von Anton Hamik
Regie: Helmut Boldog

 

 

Ein verkaufter Großvater?
Ja das gibt’s – und zwar beim Bauern Haslinger. Aus Mitleid, so sagt er, hat er dem Kreithofer seinen Großvater abgekauft.
Am Hof war man zuerst einmal froh, daß man den Störenfried los war – immerhin hat der Großvater den Salat für den Kreithofer mit Spiritus angerichtet, dem Enkel Lois beim Kartoffelernten die Erdäpfel auseinander gestochen, und der Magd Zenz den Beichtzettel mit allen Sünden gestohlen und an der Kirchentür angenagelt.
Aber ob das wirklich Mitleid war, daß der Haslinger für den alten „Boanahaufen“ so viel Geld auf den Tisch gelegt hat, und nun die Streiche des Alten freiwillig in Kauf nimmt ?
Und jetzt hat er auch noch seine Familie angewiesen, den Großvater unter allen Umständen zu verhätscheln. Es soll ihm ja an nichts fehlen, obwohl sogar des Haslingers Frau Nanni gedroht hat, wegen dem Alten das Weite zu suchen „ Entweder er oder ich“.
Da steckt doch was dahinter!
Denn eines ist bekannt – der Haslinger ist ein ganz, ganz großer Spitzbub – doch wie sagt der Großvater? „I bin no a größerer!“

---------------
Nach dem vielbeachteten Projekt mit dem „Herrn Karl“ im Salomon-Haus kehrt der Theaterverein Kremsmünster ins Theater am Tötenhengst zurück. Unter der Regie von Helmut Boldog bringt das Team eines der berühmtesten Volksstücke überhaupt, den verkauften Großvater auf die Bühne. Geplant ist eine Inszenierung, die zum Theater am Tötenhengst passt, somit ist sichergestellt, daß das Volksstück nicht einfach zum Griff in die Klischee-Kiste wird. Georg Kriechbaumer bastelt bereits an einem außergewöhnlichen Bühnenbild. Die Besetzung enthält einige „Rückkehrer“: So steht Jakob Friedrich nach Auftritten abseits der Kremsmünsterer Theaterszene wieder auf seiner Heim-Bühne. Auch Helmut Atteneder ist nach längerer Abstinenz wieder dabei – ihn haben viele Zuschauer noch als durchgeknallten Startenor aus dem „Othello“ in Erinnerung. Das dritte „Comeback:“ Dagmar Fetz-Lugmayr steigt nach ihrer Baby-Pause wieder auf die Bretter.
Weiters auf der Bühne: Magdalena Schnedt, Mario Wakolbinger, Oliver Lugmayr und Regisseur Helmut Boldog, der in der Titelrolle für unvergessliche Lacher sorgen wird.
Aus „Boeing Boeing“ hängen geblieben sind Joachim Ackerl und auch Bianca Lang. Sie hat im letzten Stück ihre Kussfestigkeit unter Beweis gestellt und darf auch heuer wieder.....

Trailer auf YouTube





BESETZUNG
Der GroßvaterHelmut Boldog
Der KreithoferHelmut Atteneder
Lois, sein SohnJakob W. Friedrich
Zenz, MagdMaria Magdalena Schnedt
Der HaslingerJoachim Ackerl
Nanni, Haslingers WeibDagmar Fetz- Lugmayr
Ev, Haslingers TochterBianca Lang
Martl, KnechtOliver Lugmayr/Mario Wakolbinger

HINTER DER BÜHNE
BühnenbauHerrenrunde - Kremsmünster
MaskeRenate Prühlinger
BühnenbildGeorg Kriechbaumer
 Erni Ortmann
 Franziska Armbruster
Licht/TechnikFranz Kirchmeir
InspektionSilvia Pichler
Souffl euseGitta Fischer
MusikGudrun Schiffermüller
 Johann Amatschek